
04. Juni 2007
Nach der zweiten Staffel der Sprachstandstests in NRW stellt sich den Eltern und PädagogInnen die Frage, wie es nun weitergehen soll. Etwa ein Drittel der Kinder weist erhöhten Förderbedarf auf. Einheitliche Regelungen, wie die verbindliche Sprachförderung ab dem Schuljahr 2007/08 konkret aussehen könnte, gibt es jedoch noch nicht. Der Verlag an der Ruhr präsentiert mit dem gerade erschienenen Titel „Sprachförderung für 3- bis 7-Jährige. Ausgearbeitete Stunden und Materialien für ein ganzes Jahr“ eine Antwort.
Sprache ist der Schlüssel für erfolgreiches Lernen. Nur wenn Kindern ermöglicht wird, ihre Sprachpotenziale voll zu entfalten, können Benachteiligungen in Schule, Beruf und Alltag von vornherein vermieden und Chancengleichheit gewährleistet werden. „Sprachförderung als Chance begreifen“ ist daher auch der Tenor des Buches. Mit den 46 ausgearbeiteten Förderstunden erhalten die PädagogInnen (und natürlich auch interessierte Eltern) ganz konkretes Material, mit dem sie die Kinder in ihrer Sprachentwicklung ganzheitlich, differenziert und kindgemäß unterstützen können. Mit Spielen, Liedern, Reimen, Geschichten und zahlreichen Erzählbildern trainieren die Kinder mit allen Sinnen ihre Sprachfertigkeiten in den Bereichen Wortschatz, Hörverstehen, Grammatik, Laute und Silben. Die Themen entsprechen dabei den Bildungsplänen und natürlich der Lebenswirklichkeit der Kinder – z.B. „Hier wohne ich“, „Krank sein“ oder „Tiere, Tiere, Tiere“. Nicht-muttersprachliche Kinder werden dabei ebenso berücksichtigt wie die unterschiedlichen Sprachstände der Kinder. Ein Diagnosebogen für die begleitende Dokumentation des Lernzuwachses ergänzt den Band – damit kein Kind zurückbleibt!
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Katrin Neuhäuser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Verlag an der Ruhr
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