28. September 2010

Ein deutsches Sprichwort besagt: „Zwischen Essen und Ernähren können Welten liegen.“
Tatsächlich zeigt die aktuelle bundesweite Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, kurz „KiGGS“, dass mehr als die Hälfte der jungen Menschen zu wenig Obst und Gemüse, Getreide, Milchprodukte und Fisch zu sich nimmt. Süßigkeiten, Snacks und Softdrink sind dagegen sehr beliebt – ihr Verzehr ist viel zu hoch. Wie aber lassen sich Jugendliche für gesunde Ernährung begeistern, wenn Pommes, Pizza und Schokolade einfach viel zu lecker schmecken und jede Erinnerung an die Wichtigkeit gesunder Ernährung immer nur auf taube Ohren stößt?
„Iss dich glücklich!“ zeigt jetzt, wie es geht: Das Jugendsachbuch, das neu beim Verlag an der Ruhr erschienen ist, vermittelt speziell jungen Leuten wichtige Kenntnisse über die Dinge, die wir so essen – und vor allem darüber, was die mit unserem Körper anstellen. Dabei packt das Buch die Jugendlichen unterhaltsam und witzig genau da, wo’s weh tut: bei Übergewicht, Schlappheit und schlechter Haut. Ohne erhobenen Zeigefinger, der über Ernährungssünden urteilt, aber durchaus offen und gerade heraus, trifft „Iss dich glücklich!“ genau den Ton, in dem die Jugendlichen sich gerne ansprechen lassen. Dank der Mischung aus Fakten, Tipps und Anekdoten, gepaart mit witzigen Illustrationen und comicähnlichen Figuren, wird Ernährung so plötzlich spannend.
Die Jugendlichen stellen Diäten auf den Prüfstand und erfahren, wieso bei Allergikern beim Nüsse-Essen der Kreislauf zusammenbrechen kann und Vegetarier nicht automatisch gesünder leben. Vor allem aber lernen sie, Lebensmittel richtig auszuwählen und zuzubereiten und erhalten Tipps für gesunde und leckere Snacks und Mahlzeiten. Skurriles, Lustiges und allerlei Wissenswertes rund um den eigenen Körper lockern die Inhalte zusätzlich auf: Wussten Sie etwa, dass der erwachsene menschliche Körper durchschnittlich genug Kohlenstoff enthält, um daraus 900 Bleistifte herzustellen?
Abseits von trockenen Schulbuchtexten und öden Ratgebern vermittelt das Buch den Jugendlichen auf diese Weise nachhaltig ein Gefühl für das, was sie so essen. So sind sie schließlich in der Lage, Entscheidungen für eine gesunde Ernährung zu treffen, mit der sie sich pudelwohl fühlen und gut aussehen – ohne dabei auf alles, was gut schmeckt, verzichten zu müssen.
Denn ein anderes deutsches Sprichwort besagt auch: „Fresser werden nicht geboren, Fresser werden erzogen“.
Pressekontakt:
Katrin Neuhäuser
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