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Von Nachmachern und Wahrnehmern

02. November 2009

 


Schubladen ausräumen, Fläschen herunterwerfen, den Brei verschmieren – und das immer und immer wieder. Was Erwachsene hin und wieder zur Weißglut treiben kann, ist für Kinder von enormer Wichtigkeit. Spielen ist die ureigenste Tätigkeit des Menschen. Für Kleinstkinder ist Spielen – natürlich mit gutem Material, Mitspielern und einer Begleitung durch spielfreudige Erwachsene – die wichtigste Lernform überhaupt. Das gerade erschienene Praxisbuch „Spielen mit Kindern unter 3“ vom Verlag an der Ruhr zeigt wie Krippenerzieher und Eltern Spielsituationen deuten, hervorrufen und unterstützen können.

 

Das Buch richtet zunächst das Augenmerk auf die Spiele, die Krippenkinder von sich aus wählen: Welche Formen von Spielen wählen sie, und welcher Erkenntnis dient ihr Tun? Vorgestellt wird zu jeder dieser Spielformen eine ganze Reihe von Materialien, die das Spiel des Kindes unterstützen und entfachen können: Einsteck-Büchsen, Stecktürme oder Materialwannen für ein Papierschnipselbad. Ergänzt werden die Texte durch Handlungsvorschläge für die Begleiter der Kinder, vor allem auch durch ansprechende Aktionsfotos, die Lust auf das Nachmachen der abgebildeten Lernsituationen erzeugen. Außerdem finden sich Anleitungen aus der Praxis, wie man gute Spielmaterialien für Krippenkinder selbst herstellen kann.

 

Das Buch will Erzieherinnen animieren, genau hinzuschauen, was Krippenkinder tun und wie sie dabei lernen, um aufgrund dieser Beobachtung die pädagogische Planung zu entwickeln. Genauso kann es jungen Eltern dienen, ihr Kind - und seine vielleicht zunächst irritierenden Spielhandlungen – besser zu verstehen und zu fördern.

 

 

 


Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
Katrin Neuhäuser 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Verlag an der Ruhr
presseinfo@verlagruhr.de
Tel. +49 (0)208 439 54 402

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