April 2011
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Also die Massnahme beim BZM mach ich nicht mehr da ich mit den Leuten da nicht klar kam. Im moment bin ich bei einem Bekannten und helfe ihm ein bisshcen aus in seiner Firma er hat eine EDV-Firma und da arbeitet ich in der Werkstatt und repariere PC´s oder sonstiges. Macht echt viel Spass und hab nun vor in dieses Richtung schultechnisch was zu machen. Aber dafür muss ich erst nen Realschulabschluss nachmachen aber das ist ja nicht all zu schwer danach mach ich dann eine schulische Ausbildung zum elektrotechnischen Assistenten. Ansonsten hat sich nix verändert ich wohne immernoch in Dörenhagen und ja alles beim alten geblieben.
Mit liebem Gruß,
Matthias Thien
Februar 2011
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
ich hatte ja versprochen, euch immer auf dem Laufenden zuhalten.
Also, im Moment wohne ich immer noch in meiner Wohnung in dem Dorf. Aber ich werde wahrscheinlich noch dieses Jahr in die nächstgrößere Stadt ziehen, da ich da nämlich im Moment eine Maßnahme vom Arbeitsamt mache. Dabei geht es darum, dass man mich wieder bzw. endlich in den heutigen Arbeitsmarkt eingliedert.
Die Maßnahme ist total toll, die Leute und Mitteilnehmer sind total cool drauf und man wird hier nicht unter Druck gesetzt. Diese Maßnahme wird ein Jahr lang gehen, und wenn ich dann Glück habe, werde ich in eine Ausbildung übergehen, was auch eins der Ziele hier in der Maßnahme ist. Natürlich wäre mir eine Ausbildung im Bereich EDV am liebsten, da ich ja sehr gern mit dem PC arbeite und auch recht gut darin bin.
Am Wochenende helfe ich einem Bekannten immer im Betrieb aus. Der hat nämlich eine eigene EDV-Firma. Ich finde es cool, und dank ihm hab ich nun endlich einen Laptop, womit ich euch übrigens gerade schreibe, und auch noch so ein paar andere Spielsachen, die ein PC-Freak braucht. Naja, ansonsten gibt`s eigentlich nichts Neues. Mein Verhältnis zu meiner leiblichen Mutter ist recht okay und sonst alles wie beim alten.
Na gut, ich denke mal, das reicht jetzt auch erst mal. Wenn ihr noch was wissen wollt, dann schreibt mir einen Brief. Ich freue mich immer wieder über nette Post. An die, die mir schon geschrieben haben: Ich hoffe, meine Antworten waren ausreichend.
Mit liebem Gruß,
Matthias Thien
Dezember 2010
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
ich freue mich sehr über eure viele Zuschriften die ich bekommen habe. Natürlich habe ich jeden persönlich beantwortet und ich fand eure Fragen sehr interessant. Nun möchte ich euch über diesen Blog hier beim Verlag an der Ruhr mitteilen, wie es aktuell in meinem Leben zu sich geht.
Also, im Januar des nächsten Jahres werde ich eine tolle Massnahme vom Arbeitsamt beginnen, wodurch ich dann vielleicht sogar an eine Ausbildungsstelle komme. Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wieso ich die mache und wieso ich mir nicht lieber selber eine Ausbildungsstelle suche. Die Antwort ist ganz einfach: Ich mache diese Maßnahme, weil ich bei dieser Maßnahme in jeder Situation Hilfe von denen kriege. Also, wenn ich dann zum Beispiel im Betrieb Stress bzw. Ärger habe, helfen die mir. Außerdem werden vorher monatelang Tests gemacht, für welche Berufe ich mich am besten eigne, damit ich dann auch was Passendes für mich finde. Ansonsten ziehe ich nächstes Jahr in die Nachbarstadt, darauf freue ich mich voll. Dann komme ich endlich aus dem kleinen Dorf raus. Entweder ich suche eine eigene Wohnung, oder vielleicht gründe ich auch eine Wohngemeinschaft mit einer meiner Exfreundinnen, die auch in der Nachbarstadt wohnt.
Im Privatleben ist leider nicht so viel los. Bin immer noch Single, aber so schlimm ist es nicht, man gewöhnt sich daran.
Naja, falls noch was passiert, wisst ihr ja dass ich es euch dann hier im Blog mitteile.
Mit lieben Grüßen
Euer Matthias Thien
Hi Leute,
ich bin`s, Matthias Thien. Wie versprochen halte ich euch hier auf dem Laufenden, was noch so weiter in meinem Leben passiert.
Also, momentan habe ich an einer Abendschule angefangen, meinen Realschulabschluss nachzumachen. Die Klasse ist soweit ganz o.k.. Wir sind knapp 30 Leute, ein paar kenne ich sogar noch von früher. Meine Lehrer sind auch ganz cool drauf. Insgesamt ist es super da.
Ja, sonst, hmm, habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Das war leider ein kleiner Rückschlag – aber jetzt geht es wieder.
Dann sind da noch ein paar Schulden, aber auch die werden bald der Vergangenheit angehören, da ich wahrscheinlich einen Betreuer vom Amtsgericht gestellt kriege, der mir hilft, mein Geld besser zu verwalten.
Ansonsten wohne ich immer noch in der Außenstelle des Heimes – also alles wie immer …
Das war`s bis hierhin auch wieder, aber falls noch mehr passiert, werde ich es euch sofort wissen lassen.
Viele Grüße
Matthias Thien
Unsere Autorin des Jahres 2011 Petra Bartoli y Eckert wird mit einem weiteren Preis für Ihr Engagement ausgezeichnet: Sie und eine Autorin aus Hamburg werden mit dem SOS-Kinderliteraturpreis geehrt. Im Rahmen dieser Auszeichnung reiste die Autorin im Januar für zwei Wochen nach Mosambik. Dort besuchte sie vier SOS-Kinderdörfer und sammelte bewegende Eindrücke.
Ab dem 01. Februar erhält Verlag an der Ruhr-Geschäftsführerin Dorothea Kieler Verstärkung: Annika Renker, seit Januar 2009 im Unternehmen, wechselt in die Geschäftsleitung. Während sich Dorothea Kieler künftig vor allem um die verlegerischen Belange kümmern wird, widmet sich Annika Renker mit gewohnt großem Einsatz dem Bereich Marketing und Werbung.
Kreative Fotostories gesucht! Der K.L.A.R. Kreativ-Wettbewerb geht in die vierte Runde. Machen Sie mit und gewinnen Sie bis zu 300,00 € für Ihre Klassenkasse und eine Lesung mit unserer Erfolgsautorin Annette Weber!
Die Grundschule am Oemberg aus Mülheim an der Ruhr ist stolze Gewinnerin der Lesung mit unserer Erfolgsautorin Annette Weber. Am 26. Januar 2012 zogen Vertreter der VBE-Stadtverbände Bottrop, Mülheim und Oberhausen die Gewinnerschule aus allen 17 Teilnehmern. Als zweiten und dritten Preis freuen sich zwei Schulen aus Oberhausen über Büchergutscheine vom Verlag an der Ruhr.
Die taz widmet sich in einer ausführlichen Buchbesprechung unserem neuen Inklusions-Ratgeber „Eine Schule für alle“. In der Ausgabe vom 18. Januar setzt sich Autorin Sylva Brit Jürgensen mit dem Titel, der seit Kurzem lieferbar ist und sich schon jetzt großer Resonanz erfreut, detailliert auseinander – mit positivem Fazit.